Energie

Energiepolitik - auf dem Weg zu einer nachhaltigen, sicheren und wettbewerbsfähigen Energieversorgungssicherheit im Rahmen der Dekarbonisierung

Die Luxemburger Energiepolitik zielt darauf ab, die Herausforderungen im Bereich des Klima- und Umweltschutzes anzugehen und die Versorgungssicherheit des Landes zu gewährleisten. Luxemburg passt sich den klimapolitischen Ambitionen, die sich die internationale Gemeinschaft durch das Pariser Abkommen gesetzt hat an. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es zwingend erforderlich, die Ziele der Null-Emissionen bis 2050 und den Übergang zu 100% erneuerbaren Energien anzustreben und zu erreichen.

Der integrierte nationale Energie- und Klimaplan (PNEC) bildet die Grundlage für die Klima- und Energiepolitik Luxemburgs. Er beschreibt die Politik und die Maßnahmen, mit denen die ehrgeizigen nationalen Ziele für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen (-55%), der erneuerbaren Energien (25%) und der Energieeffizienz (von 40 auf 44%) bis 2030 erreicht werden sollen. Er stellt den Handlungsplan dar, der durch die Verabschiedung von Verordnungen, Programmen und Projekten in den spezifischen Bereichen zwischen 2020 und 2030 in die Praxis umgesetzt werden soll.

Die wichtigsten Eckpfeiler sind dabei der massive Ausbau erneuerbarer Energien, ihre Integration in das Energienetz vor allem durch die Entwicklung dezentraler Energiespeicher, digitalisierte und damit wesentlich effizientere intelligente Energienetze, die Nutzung nachhaltigerer Verkehrsmittel, ein intelligenter Gebäudebestand und die Reduzierung der in Materialbeständen und -strömen enthaltenen grauen Energie.

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